Herztöne - Was dein Herz dir sagen möchte


Die Rolle des Herzens für Wohlbefinden und Gesundheit

Seit ungefähr 20 Jahren arbeiten Kardiologen und Psychologen enger zusammen. Bis dahin wusste man, dass es Einflüsse vom Herz auf das Gehirn gibt. Doch seit die Wissenschaftler aus den verschiedenen Bereichen ihre Köpfe wirklich zusammensteckten, wurde klar, wie sehr das Gleichgewicht des Herzens auch das Gehirn unentwegt beeinflusst.

 

Inhalt: Wussten Sie, dass

-       das unser Herz ein eigenes „kleines Gehirn“ besitzt?

-       einen Einfluss auf den gesamten Organismus nimmt?

-       der Rhythmus für unsere körperliche und emotionale Verfassung

         entscheidend ist?

-       durch bewusste Atmung einen großer (positiver) Einfluss genommen werden 

         kann?

-       Stress, Ängste, Erschöpfung oder Schlaflosigkeit verbessert werden?

-       und wir damit aktiv für unser Wohlbefinden und Gesundheit etwas tun

         können?

 

Wie oft haben wir schon gehört: „mach, was Dein Herz Dir sagt“ .... und ebenso oft haben wir vielleicht im gleichen Moment gedacht „wie soll das denn gehen? ... oder „was fange ich mit solchen Worten an?“ Nun, möglicher Weise geht es Ihnen jetzt ähnlich, wie mir, als ich zum ersten Mal von den Studienergebnissen und Erkenntnissen der aktuellen Herzforschung gelesen habe.

 

Schon länger bekannt ist, dass emotionaler Stress das Herzinfarkt-Risiko stärker beeinflusst, als Rauchen oder die Depression nach einem Herzinfarkt die Todeswahrscheinlichkeit mehr als alle anderen bekannten Faktoren erhöht.

 

Erst seit kurzem ist jedoch bekannt, dass das Herz ein eigenes kleines Gehirn besitzt. Ebenso wie man es vom Darm schon kennt, hat das Herz ein eigenes Netzwerk von ungefähr 40.000 Neuronen. Dieses „Herzgehirn“ hat unabhängig vom Kopf eine eigene Wahrnehmung und kann sich erinnern,  lernen, wie ebenso den gesamten Organismus beeinflussen.  

 

Neben den Neuronen besitzt das Herz über eine eigene Hormonfabrik, mit der es mittels der Hormone Adrenalin und Noradrenalin die Leistungsfähigkeit und den Blutdruck steuern kann. Außerdem kann diese Fabrik das herzeigene Hormon Oxytocin freisetzen. Das passiert zum Beispiel beim Orgasmus, wenn sich Liebende Umarmen oder wenn eine Mutter ihr Kind stillt. Oxytocin stärkt die emotionale Bindung. Nicht nur über Hormone beeinflusst das Herz-Gehirn das Kopf-Gehirn. Es ist über das vegetative Nervensystem direkt mit ihm verbunden und kann so auch direkt auf das Kopf-Gehirn einwirken.

 

Bei Stress, wie auch in Problem- und Krisensituationen schlägt das Herz schneller, aus innerer Unruhe wird körperliches Unbehagen mit deutlichen Nebenwirkungen für unsere Gesundheit. Dabei laufen im Körper mehr als 1.400 physikalische und chemische Reaktionen ab. Zwar kommt Stress oder Ärger gefühlt von außen, in Wahrheit aber wirkt er von innen heraus und belastet das Herz-, wie auch das Immunsystem.

 

Der Rhythmus unseres Herzschlags ist entscheidend für unsere seelische, emotionale und körperliche Verfassung. Das hat in den letzten Jahren vor allem das heartmath® Institut über Messungen der Herzratenvariabilität (HRV) sichtbar gemacht. Sind wir ausgeglichen und entspannt, schlägt auch das Herz entsprechend ruhig und harmonisch, was sich auf alle Organe im Körper positiv auswirkt. Allein durch eine entsprechende Haltung und bewusste Atmung lässt sich Stress abbauen, hilft bei Erschöpfung und Schlaflosigkeit und senkt den Bluthochdruck.

 

Bei einem Projekt an der Stanford University unter der Projektleitung von Frederic Luskin hatte das Stressniveau einer Gruppe um 21 % abgenommen, Depressionen um 34 %, Atemnot bei raschem Gehen um 14 % und auch das hormonelle Gleichgewicht hatte sich erkennbar verbessert. Bei einer Kontrollgruppe mit konventioneller Behandlung im gleichen Zeitraum hatten sich diese Werte verschlechtert.

 

Weitere Studien an anderen Universitäten bestätigten diese Ergebnisse, wobei zusätzlich noch positive Werte bei Schlaflosigkeit, Erschöpfungszuständen oder Rückenschmerzen ausgewertet wurden. Zur Zeit findet ein großes Projekt mit der holländischen Polizei statt, die der Stressbelastung des Herzens – durch die tägliche Arbeit – vorbeugen soll.

 

In dem Vortrag/Worshop erfahren Sie mehr über die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Herzkohärenz, sowie die positiven Auswirkungen die bereits einfache Übungen erzeugen.


Formate

Vortrag:          als Info-Vortrag (1-1,5 Std.),

Workshop:    halbtags Workshop / Theorie u. Übungen / Vids. / (3-4 Std.)

Seminar:       ganztags (1 o. 2 Tage) in Absprache


Kontakt

Ansprechp.    Dietmar Schrey

Telefon             0676 38 26 388

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