Gefühle sind mehr als Moleküle



Warum fühlen wir ?

Empfindungen und Gefühle sind eine Art Speichersystem oder Gedächtnis“, das je nach Situation, unbewusst  Reaktionen in uns auslöst. Durch die Wahrnehmung werden wir uns der aufkommenden oder vorhandenen Gefühle im Körper bewusst., In seinen Forschungsarbeiten wies A. Damasio nach, dass Intelligenz Gefühle braucht. Ohne  Gefühle würde ein Leben „flach und grau“ erscheinen.

Sind Gefühle wirklich wichtig ?

Die Evolution setzte, da es in Vorzeiten oft eine Frage des Überlebens war klare Prioritäten. Das emotionale Gehirn ist immer wachsam. Seine Aufgabe ist es, die Umgebung zu überwachen. Sobald es eine Gefahr oder auch gute Gelegenheit ( z.B.  Sexualpartner) entdeckt, löst es Alarm aus. Binnen weniger Millisekunden werden dann sämtliche Vorgänge im kognitiven Denken storniert und seine Tätigkeit unterbrochen. 



Was hat das Glück im Bauch verloren?

Die Wissenschaft hätte vor ein paar Jahren noch behauptet, dass bei fast allen Menschen der Darm ähnlich in der Beschaffenheit und der Darmflora ist. Heute gilt als erwiesen, dass jeder Mensch auf Grund seiner Lebensweise und Gefühle, eine eigene und ganz persönliche Darmflora entwickelt, die in Folge die Gesundheit oder Krankheit beeinflusst. Die jedoch erstaunlichste Entdeckung war, dass der Bauch eng mit dem Gehirn verbunden ist und einen enormen Einfluss auf unser Lebensgefühl, unsere Handlungen und Entscheidungen hat. (mehr über das Bauchgefühl und seine Wirkung >>)

Ein Spiegel lächelt nie zuerst

 Bei Experimenten trat ein relativ unbekannter Aspekt zu Tage, „nicht der Sender (Sprechende) ist ausschlaggebend, sondern die zentrale Rolle spielt  die Wahrnehmung des Empfängers. Hirnscans zeigen, unser Gehirn spiegelt die Aktivität des Gehirns des Gesprächspartners wider. 



Der Markt der Gefühle

Mehr und mehr werden Gefühle zur Ware. Gefühle sind die Köder, die benützt werden um (bedürftigen) Menschen das Geld aus den Taschen zu holen. Problematisch dabei ist, dass es uns immer schwerer fällt zu unterscheiden, welche Gefühle uns als Kaufköder eingepflanzt wurden und welche  die eigenen sind. Längst geht nicht um Waren, sondern um den Verkauf von Gefühlen.

Wahre Gefühle ?

Würde es nach den Versprechen der Werbeindustrie gehen, müssten wir von einem Glücksgefühl ins nächste rauschen. Schon mal wegen dem zauberhaft rrrröstfrischen Aroma, des Kaffees voll Glück in den Tag gesprungen? ... den Traumpartner gefunden? oder Dich frei gestreamt? Der Versuch uns selbst zu belügen, wirkt nicht, das zeigten  die „keep smiling“ Experimente.

Wie wir auf andere wirken

Als Menschen und Gesellschaft sind wir  von Sprache und Beziehungen abhängig. Unbemerkt bleibt oft, dass Worte nur ein geringer Teil der Kommunikation sind, der immer in Verbindung von Gedanken, Gefühlen oder Absichten, die wir senden. Das Gehirn braucht ca. 100 Millisekunden und einen anderen Menschen „grob“ einzuschätzen, das entspricht einem Wimpernschlag.




zurück oder weiter zu