Die Magie der Empathie

. . . Gedanken sagen (oft) mehr als Worte

Die Fähigkeit, "unsichtbare" Signale und Informationen (Körperhaltung, Mimik, Gestik, Tonlage) wahrzunehmen, nennt man Empathie. Der Prozess, sich in eine Situation einzufühlen geschieht wie von selbst. Spiegelzellen erkennen an kleinsten Details ob es ein anderer Mensch mit "uns gut meint“ oder nicht und reagieren sofort.

 

Mit der Entdeckung der Spiegelzellen (Spiegelneuronen) durch G. Rizzolatti im Jahre 1992 wurde ist klar, weshalb Worte nur 7% einer Kommunikation bestimmen, alles weitere (93%) über andere Kanäle, wie Körperhaltung, Mimik, Gestik, Tonlage usw. Vielleicht ist es dabei wichtig ein Grundprinzip (Axiom) von Paul Watzlawick vorab zu erwähnen:


 

„Man kann nicht  n i c h t  kommunizieren“.

                                                              Paul Watzlawick


Bei Rizzolattis Forschungsarbeiten wurde sichtbar, dass im Gehirn ganz besondere Zellen – sogenannte Spiegelzellen - dafür zuständig sind, jede zwischenmenschliche Interaktion bis ins Detail zu „durchleuchten“. Diese Fähigkeit, "unsichtbare" Signale und Informationen wahrzunehmen, nennt man Empathie, Wobei dieser Prozess, sich in eine Situation oder Person einzufühlen, autonom passiert. Spiegelzellen erkennen beispielsweise an verschiedensten Details, ob es ein Gesprächspartner „mit uns gut meint“ und reagieren unmittelbar.

Das 1x1 von Beziehung

Spiegelzellen gehören in die Grundausstattung eines jedes Menschen und haben ihre besondere Bedeutung auf der Beziehungsebene und darüber hinaus auch für die persönlichen Entwicklung. Gerade in Kindesjahren, wenn wir in völliger Abhängigkeit gegenüber unserem Umfeld sind, lernen wir diese "wortlose und wahrnehmende“ Form der Kommunikation.

 

Durch Empathie wird es möglich, durch Worte hindurch zu hören. So ist es kein Geheimnis, dass empathische Menschen besser und erfolgreicher kommunizieren, schneller Beziehungen aufbauen und auch anziehender auf andere wirken.

 

Der Spiegel lächelt nie zuerst

 

 

In diesem Vortag/Event oder Workshop geht es um die „Aktivierung“ der eigenen Spiegelzellen und der empathischen Fähigkeiten, die wir von Geburt weg in uns tragen. Alles beginnt mit der bewussten Wahrnehmung und Deutung von Informationen, die sich im Umgang mit anderen zeigen. Die Erkennung von Ausdrücken - das offenbarten Studien - wird in Zeitspannen erfasst, die selbst das Auge nicht wahrnimmt., also unter 0.004 Sec. Unsere Spiegelzellen registrieren jede Regung oder Bewegung, sei sie noch so klein.

 

Weiters geht es auch um die „innere Haltung“ - sich und anderen gegenüber – denn Empathie ist der Schlüssel für eine konstruktive Beziehung, bei der sowohl Vertrauen, wie auch Entwicklung stattfinden kann. 


„Unser Gehirn ist ein Produkt sozialer Erfahrungen und als solches für die Gestaltung von sozialen Beziehungen optimiert. Hirnentwicklung lässt sich überhaupt nur als ein Prozess von Beziehung beschreiben. Das Gehirn ist ein Sozialorgan".          Gerald Hüther


Wenn wir den Ausdruck positiver Gefühle oder Menschen erkennen, werden unsere Spiegelzellen und Glücksareale besonders aktiv, wie Experimente. der University of London zeigten. Die innere Haltung wirkt wie ein Dynamo, was zum einen die zwischenmenschliche Beziehung und andererseits die persönliche Entwicklung fördert. 

 

Über viel wissenschaftlichen Input, erprobten Beispielen und Übungen, geht es darum, die eigene "empatische Magie“ zu entdecken und darüber mehr Sympathie, Ausstrahlung und Beziehungskompetenz zu gewinnen. Eine „einfühlende und verständnisvolle Kommunikation“ mach jeden Menschen anziehender und attraktiver. Doch das ist lange nicht alles. Eine über siebzig Jahre andauernde - und deshalb besonders außergewöhnliche -Studie der Harvard Universität zeigt, Empathie ist ein "unerwarteter" Weg zum Glück. Mehr darüber erfahren Sie bei diesem Event. 


 

Wie Teilnehmer es erleben, lesen sie hier:

 

„Wie stark sich Gedanken manifestieren und auswirken („Empathie). Ich war überwältigt von dem Gefühl, das sich nur aufgrund einer gedachten Situation übertragen hat."

 

„Die Entkrampfung im Umgang mit anderen macht einem deutlich, wie psychisch und physisch belastend auch der Umgang mit anderen sein kann (besonders bei Empathie)“

 

„Öffnet den Weg zu anderen, erleichtert die Kommunikation und löst stressige Situationen.“

 

weitere Feedbacks finden Sie hier 



Formate und Zeiten

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Vorträge: 30 min. - 1 Std.

interaktive Vorträge: 1 - 2 Std. 

Kurzworkshops: 3 - 4 Std. 

Tages-Events: 1 - 2 Tage