die Bio-Logik von Gedanken




Besser fix als fertig

Die moderne Arbeitswelt ist geprägt von Hektik, Ablenkung und Zeitdruck. Wir erledigen Dinge, die andere vorgeben, setzen Ziele um, die nicht unsere eigenen sind – und das alles möglichst gleichzeitig uns schnell. Unser Gehirn passt sich seit Jahrmillionen ständig neuen Rahmenbedingungen an – auch an die Welt des Multitasking. Allerdings nicht ohne  Folgen für uns.  Bekannt ist, dass Stress die „Vernunft“ blockiert und uns in die Entwicklungsstufe emotionaler Reflexe zurückwirft und somit auf die Bedürfnisse, der beiden „alten Gehirne“. Diese Gefühlszustände sind Vorbereitungsreaktionen (Angriff / Flucht), abhängig der Situation  Werden Stresshormone durch Bewegung abgebaut, beruhigen sich Körper und Geist.  

Stress ist & Gehirn

Bei Stress reagiert der bewusste Verstand (präfrontale Kortex) nicht mehr und verliert seine Fähigkeit, das Verhalten zu steuern. Das emotionale System übernimmt die Kontrolle über sämtliche Körperfunktionen. (Puls, Herzschlag, Magen, Schweiß  etc.) Auch wenn das  Gehirn keinen Grund für einen Alarm erkennt, wird es durch (Cortisol) abgeschaltet und kann nicht „angemessen“ reagieren. 



Think right

Die rechte Hirnhälfte vermittelt uns ein direktes Gefühl vom ganzen Körpers, seinen Emotionen, wie den Eindrücken und Erfahrungen, die schließlich unser autobiografisches Gedächtnis bilden.

Ein unglaubliches Beispiel dafür liefert die Hirnforscherin Jill Bolte Taylor, die auf ihrer linken Hirnhälfte einen Schlaganfall erlitt und darüber in ihrem Buch „mit einem Schlag“ berichtet. Entdecken Sie mehr über die linke und rechte Gehirnhälfte.

Meditation für Skeptiker

Einer der bekanntesten Vertreter der Nobelpreisträger und Neurobiologie Eric Kandel weist darauf hin, dass die Erkenntnisse über die Verbindung zwischen „mind“ (Geist) und „brain“ (Gehirn) ein neues Denken erfordern.

In der Sprache der Wissenschaft bedeutet Achtsamkeit, die innere Beobachtung zu aktivieren. Die Untersuchungen zeigen, dass sich durch Achtsamkeit in 5 Bereichen positive Wirkungen zu erkennen sind. 

das Hirn ist kein Kochtopf

Die Meinung „Dampf abzulassen“ sei förderlich oder befreiend, ist ein  Irrtum. In einer vom Dalai Lama i2004 in  Indien veranstalteten „Mind and Life“ Konferenz, erklärte Dr. Davidson (Neuropsychologe)/Begley 2007:

"Unser Gehirn ist kein Kochtopf. Im Umgang mit negativen Gedanken liegt das Geheimnis. Die Art und Weise, wie wir im Alltag  denken beeinflusst die Grundstimmung des Gehirns."                     Richard Davidson



Grübeln - im Sog von Zweifel und Sorgen

Unmerklich geraten wir in eine "Denkschleife" und so ins Grübeln. Ab und zu sind Zweifel oder Sorgen etwas Normales, problematisch wird es, wenn wir dadurch in einen Sog und somit im "Grübel-Karussell" landen. 

In dem Moment, wo wir merken, dass Gedanken sich ergebnislos, in einem ständig wiederholenden Kreis drehen, ist es wichtig, dass wir uns aktiv auf einen anderen Kurs begeben. Nur so können wir wieder die eigene Gedankenwelt steuern und Auswege aus den Zweifel und Sorgen finden. 

"Hör auf, dich fertig zu machen"

Wer kennt nicht, den „inneren Kritiker, der uns  das Leben schwer macht. Woher kommt diese „innere Stimme“, die  uns herumkommandiert oder quält?

Alles weist darauf hin, dass der "innere Kritiker" eine Folge unserer Erziehung und unserer persönlichen Lebenserfahrungen ist. Oft setzen wir uns mit unseren Anforderungen selbst enorm unter Druck. Es scheint, als ob jemand im Kopf sitzt, der ständig das Verhalten kritisiert und dem jedes Mittel recht ist, zu beweisen, dass wir nicht gut genug sind, gleich wie sehr wir uns anstrengen.




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